Historie


Am 01. Juli 1961 wird das Ingenieurbüro für Grundbau Dr.-Ing. Karl Steinfeld, Ber. Ing. VBI, Erdbaulaboratorium, gegründet.

Die Anfangsphase des Unternehmens ist eng mit dem Namensgeber Prof. Dr.-Ing. Karl Steinfeld verbunden. Das Arbeitsgebiet des jungen Unternehmens umfasste Baugrundbeurteilungen und Gründungsberatungen bei Hoch-, Tief- und Ingenieurbauten.

Als erster Firmensitz dient Dr. Steinfelds Privathaus am Schefflerweg im Hamburger Elbvorort Othmarschen. Ingenieure und Verwaltung arbeiten im ausgebauten Dachgeschoß, das Labor muss im Keller untergebracht werden. Der Standort Hamburg und der Zeitpunkt der Firmengründung erwiesen sich als gut gewählt.

Grundbauingenieure Steinfeld und Partner GbR - Prof. Steinfeld

Die Stadt befand sich in der Phase des Wiederaufbaus: Wohnungsbau, Industriebau, Ausbau der Verkehrswege, Hochwasserschutz und die Wiederherstellung des Hamburger Hafens boten für Grundbauingenieure ein umfangreiches Betätigungsfeld. Bereits ein Jahr nach der Gründung hat sich das Büro einen guten Namen erarbeitet und gilt als gefragter und zuverlässiger Partner. Schon im Jahr 1962 wurden 456 Aufträge bearbeitet und der Firmensitz in die Alte Königstraße verlegt. Durch die gute Auftragslage wuchs das Unternehmen kontinuierlich auf über 40 Mitarbeiter zu Beginn der 70er Jahre.

Zu den bekanntesten Bauwerken aus dieser Zeit gehörten in Hamburg neben dem 271 m hohen Fernsehturm, der Köhlbrandbrücke und dem Bau von U- und S-Bahnen die ersten drei Röhren des neuen Elbtunnels. Dieser Arbeit kam grundlegende Bedeutung zu, denn zum damaligen Zeitpunkt gab es in Deutschland noch wenige Erfahrungen mit oberflächennahen Tunneln.

Die allgemeine Anerkennung von Dr. Steinfeld und seinem Ingenieurbüro zeigte sich nicht nur an der guten Auftragslage, denn Dr. Steinfeld wurde im Laufe der Jahre in zahlreichen Ehrenämter berufen. So wurde er u.a. Mitglied in diversen Arbeitskreisen und Normenausschüssen, Redaktionsmitglied für die Fachzeitschrift Geotechnik, Gutachter bei der Deutschen Forschungsgesellschaft, Mitglied in der Weltenergiekonferenz und schließlich Vorstandsmitglied der DGEG (Deutsche Gesellschaft für Erd- und Grundbau, heute DGGT). 1970 schließlich wurde er zum Honorarprofessor an der TU Hannover ernannt.

Nach der Bauflaute in den 70er Jahren engagierte sich das Büro bei der Entwicklung zahlreicher technischer Neuerungen für anspruchsvolle Projekte. In diese Zeit fällt die geotechnische Bearbeitung für die Hochbrücke Brunsbüttel, den Emstunnel Leer, den Rangierbahnhof Maschen sowie für mehrere Großkraftwerke an Elbe und Weser. Erstmals wurden auch Arbeiten auf bedeutenden Baustellen im Ausland übernommen.

1981 nimmt Prof. Steinfeld fünf seiner bewährten Mitarbeiter als Partner auf. Ab dem 01. Juli 1981 firmiert das Büro unter

Grundbauingenieure
Steinfeld und Partner
Beratende Ingenieure VBI-ASCE
Erdbaulaboratorium Hamburg

Neben Prof. Steinfeld sind nun auch Dipl.-Ing. Ch. Hanzig, Dipl.-Ing. G. Harden, Dr.-Ing. Q. Laumans, Dipl.-Ing. K.-H. Meenen und Dr.-Ing. P. Quast als gleichberechtigte Partner in der Geschäftsleitung tätig. Im Jahr 1986 scheiden Prof. Steinfeld, Dipl.-Ing. Ch. Hanzig und Dipl.-Ing. K.-H. Meenen jeweils im Alter von 65 Jahren aus dem Büro aus. Das Büro wird dann von den Partnern Harden, Laumans und Quast weitergeführt. Zum Jahresende 1992 scheiden Dipl.-Ing. G. Harden und Dr.-Ing. Q. Laumans aus der Partnerschaft aus. 1993 nimmt Dr. Quast die Herren Dr.-Ing. M. Kahl, Dr.-Ing. J. Rechtern und Dipl.-Ing. H. Steiner als neue Partner auf und führt mit ihnen das Büro gemeinsam weiter.

Bereits in den 80er Jahren zeichnet sich die Tendenz ab, der Umwelt einen höheren Stellenwert einzuräumen, wodurch ökologische Gesichtspunkte auch die Arbeit des Grundbauingenieurs nachhaltig beeinflussten. Somit ergeben sich für das Büro neue Tätigkeitsbereiche wie die Erfassung und Beurteilung von Altlasten und Altstandorten sowie die Entwicklung von Sanierungskonzepten. Aus diesem Grund gründete das Büro Grundbauingenieure Steinfeld und Partner 1989 eine Tochterfirma (Steinfeld + Partner Umwelttechnik GmbH).

Um nach der Wiedervereinigung im Osten Deutschlands direkt vor Ort präsent zu sein, wurden Niederlassungen in Berlin und Stralsund gegründet. Von hier werden zahlreiche lokale und regionale Bauvorhaben betreut. Insbesondere die Mitarbeit bei Bauvorhaben im Berliner Regierungsviertel, der damals größten Baustelle Europas, war eine herausfordernde Aufgabe für uns.

Zu den bekanntesten von uns bearbeiteten Projekten in den 90er Jahren zählen die vierte Röhre des Elbtunnels, der Internationale Seegerichtshof in Hamburg, das Jakob-Kaiser-Haus in Berlin sowie die Peenebrücke in Wolgast. Verstärkt wurden auch Fachplanungen und Überwachungen von Gründungsarbeiten ausgeführt.

Im Jahr 2004 wird Dr.-Ing. S. Weihrauch als Partner in das Büro aufgenommen. Drei Jahre später scheidet Dr.-Ing. P. Quast aus Altersgründen aus der Partnerschaft aus. Im selben Jahr zieht das Büro in den zentral gelegenen Reimershof an der Reimersbrücke um. Im Jahr 2011 feierte das Büro sein 50-jähriges Bestehen. Im Jahr 2015 scheidet Dr.-Ing. J. Rechtern aus Altersgründen aus der Partnerschaft aus und Dr.-Ing. A. Quast wird als Partner in das Büro aufgenommen.


Grundbauingenieure Steinfeld und Partner - Beratende Ingenieure mbB

Reimersbrücke 5 - 20457 Hamburg - Tel.: (040) 389139-0 - Fax: (040) 3809170


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